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Seminar „Verzeichnis für Verarbeitungstätigkeiten“

Seit Einführung der DSGVO im Mai 2018 wurden die bisher nach BDSG vorgeschriebenen Verfahrensverzeichnisse durch ein sogenanntes „Verzeichnis aller Verarbeitungstätigkeiten (VVT)“ mit personenbezogenen Daten ersetzt (Art. 30 DSGVO).

Dieses Verzeichnis soll insbesondere die Art von Daten, Rechtmäßigkeit und den Umgang sowie Zu- und Abfluss personenbezogener Daten dokumentieren und erläutern. Das VVT ist „laufend“ zu führen und muss bei Bedarf an die aktuellen Gegebenheiten angepasst werden. Das heißt: Es ist nicht nur eine einmalige Erstellung notwendig, sondern es handelt sich um ein Verzeichnis, das „lebt“ und laufend gepflegt sowie bei Bedarf geändert werden muss.

Die Herausforderung für Unternehmen ist hierfür die richtigen Grundlagen zu erstellen, auch Suchfilter zu ermöglichen und Anpassungen und Änderungen jederzeit zu realisieren. 

Wer ist zur Erstellung von VVT’s verpflichtet?

Unternehmen und Einrichtungen mit folgenden Tätigkeiten:

  • Verarbeitung personenbezogener Daten, die ein Risiko für die Rechte und Freiheiten der betroffenen Personen tragen (z.B. Verarbeitung der Daten von Minderjährigen)
  • Regelmäßige Verarbeitung von Kunden- oder Beschäftigtendaten (z.B. durch Kundenmanagementsysteme sowie E-Mail-Empfang und -Versand)
  • Verarbeitung besonderer Datenkategorien (z.B. Religionsdaten, Gesundheitsdaten, etc.)
  • Unternehmen und Einrichtungen mit mehr als 250 Mitarbeitern

In diesem Hinblick ist wiederum nahezu jedes Unternehmen - oft auch Kleinunternehmer - in der Pflicht, ein solches Verzeichnis zu führen, da in heutiger Zeit die meisten Unternehmen bzw. Einrichtungen mindestens mit E-Mail-System arbeiten.

Neben einem Verzeichnis für Verarbeitungstätigkeiten müssen zusätzlich Nachweise von Einwilligungen, Ordnungsmäßigkeiten der gesamten Verarbeitung – insbesondere „Technische und Organisatorische Maßnahmen“ sowie eine Datenschutz-Folgenabschätzung vorhanden sein.

Können diese Nachweise bei einer Kontrolle durch die Aufsichtsbehörde nicht erbracht werden, drohen hohe Bußgelder!

 

Termin für das 1-tägige Seminar Verzeichnis für Verarbeitungstätigkeiten:

23.07.2019

Beginn:

09:00 Uhr - 15:00 Uhr

Ort:

Kloster St. Joseph
Wildbad 1
92318 Neumarkt

Schulungsleiterin: Gisela Pöllinger
Teilnehmeranzahl: begrenzt

Anmeldung unter:

Telefon: +499181/2705770
Email: kontakt@datenschutz-poellinger.de

Inhalte des Seminars „Verzeichnis für Verarbeitungstätigkeiten“

  • Verpflichtung zur Erstellung von Verzeichnissen für Verarbeitungstätigkeiten (VVT’s) und Folgen bei einem Verstoß
  • Prozesse mit personenbezogenen Daten ermitteln
  • Verzeichnisse für Verarbeitungstätigkeiten – mögliche Vorgehensweise und Unterstützung zur Umsetzung sowie Beschreibung & Inhalte
  • Auftragsverarbeitung: Was ist Auftragsverarbeitung? Wer ist Auftragsverarbeiter? Was ist zu beachten - Vertrag und technisch organisatorische Maßnahmen (TOMs)
  • Durchführung einer Risikobewertung und ggf. Datenschutzfolge-Abschätzungen
  • Beschreibung und mögliche Umsetzung der „Technischen und organisatorischer Maßnahmen“
  • Löschfristen

Ihr Nutzen:

  • Verständliche Darstellung und praxisorientierte Vorlagen um entsprechende Umsetzungen in Ihrem Unternehmen sowie den Belangen der gesetzlichen Forderungen gerecht zu werden.
  • Übersicht über Ihre Organisation durch Erstellung der VVT´s in Ihrem Unternehmen – Ihre internen Abläufe werden überschaubar, evtl. kommen Prozesse auf den Prüfstand, um einen effizienteren Ablauf zu gewährleisten. Eine Chance für Ihr Unternehmen!