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FAQ

FAQ - gesetzliche Grundlagen zum Datenschutz

  • Wie ist der Datenschutz in Europa geregelt und was ist dessen Aufgabe?

    Der Datenschutz wird durch die Vorschriften der GDPR – der europäischen Richtlinie für den Datenschutz in allen Mitgliedstaaten – in Deutschland genannt DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) geregelt. Diese soll die Grundrechte der Bürger im Hinblick auf ihre persönlichen Daten stärken und schützen

  • Was bedeutet Recht auf informationelle Selbstbestimmung?

    Als Recht auf informationelle Selbstbestimmung wird das Recht des Einzelnen verstanden, grundsätzlich selbst über die Preisgabe und Verwendung seiner personenbezogenen Daten zu bestimmen. Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ist nicht explizit im Grundgesetz geregelt. Das Bundesverfassungsgericht hat es aus dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht (Art. 2 Abs. 1 GG i. V. m. Art. 1 Abs. 1 GG) entwickelt und versteht sich als eine besondere Ausprägung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts.

  • Was wird mit der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) geregelt?
    Die GDPR bzw. DSGVO vereinheitlicht den Umgang mit dem Datenschutz in Europa. Sie legt fest, in welcher Art und Weise Firmen, Behörden und Vereine personenbezogene Daten verarbeiten dürfen
  • Wann wurde die DSGVO erlassen?

    Am 25. Januar 2012 wurde die DSGVO als Teil der Datenschutzreform vorgestellt. Seit dem 27. April 2016 ist die Richtlinie in Kraft und ersetzt die bisherige Verordnung 95/46/EG.
    Seit dem 25. Mai 2018 ist die Verordnung verpflichtend für alle Unternehmen in Europa gültig.

  • Welche Änderungen gab es seit dem Erlass der DSGVO 2018?

    Ursprünglich sah die DSVGO vor, dass jedes Unternehmen ab 10 Mitarbeitern einen Datenschutzbeauftragten bestellen muss. Diese Schwelle wurde am 27. Juni 2019 auf 20 Personen angehoben.

  • Was bedeutet das „Recht am eigenen Bild“?

    Das Recht am eigenen Bild ist festgelegt als eine besondere Form des allgemeinen Persönlichkeitsrechtes im Kunst-Urhebergesetz (KunstUrhG). Gem. § 22 Satz 1 KunstUrhG dürfen die Abbildungen einer (sichtlich erkennbaren) Person grundsätzlich nur dann verbreitet oder gezeigt werden, wenn deren Einwilligung schriftlich vorliegt.